Jan Krause sitzt telefonierend am Tisch

Jan Krause

Jan Krause

Jan Krause lernte das Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord als Zivildienstleistender kennen. Eigentlich wollte er in eine Kita oder zumindest Speisen und sonstige Aufträge für das Unternehmen durch die Gegend fahren. Doch zu diesem Zeitpunkt stand „nur“ der Pflege-Zivi zur Auswahl. Das war Anfang des Jahres 2002, geblieben ist Jan bis heute.

Ich möchte behaupten, ich habe eine ziemliche Karriere im Pflegewohnzentrum hingelegt. Aus der Not heraus habe ich meinen Zivildienst in der Pflege geleistet. Anfangs dachte ich mir: „Einfach hinter Dich bringen und dann weiter sehen“. Recht schnell merkte ich jedoch, wie viel mir diese Tätigkeit zurückgab und beschloss, dabei zu bleiben.

Es ist das Lachen und das „Danke“ der Bewohner, nicht immer mit Worten, was mein Herz sieht

Eine Situation, die sich mir besonders eingebrannt hat, war mit einer Angehörigen, die ihren Vater bei uns in der Pflege hatte. Sie kam einen Tag zu Besuch und ich berichtete ihr, dass ihr Vater unseren Zivi „auf dem Kieker“ hat, er also ohne Grund böse auf ihn war. Völlig unerwartet flossen der Tochter die Tränen und sie sagte: „Wissen Sie, wie schön es ist, dass ich es mal nicht abbekomme?“ Es stellte sich in einem Gespräch heraus, dass er sonst immer ohne Grund auf seine Tochter böse war. Kein Wunder, es war ja auch niemand anderes für ihn greifbar. Ihr diese Last zu nehmen, war für mich ein sehr emotionales Erlebnis.

Mein Antrieb: Die Welt etwas besser machen und denen einen schönen Lebensabend ermöglichen, die es selbst nicht mehr können

Anfang 2008 konnte ich meine nebenberufliche Ausbildung zum examinierten Altenpfleger beginnen. Die vier Jahre der Ausbildung waren anstrengend, das muss man nicht schönreden, aber es hat sich gelohnt. Im Mai 2012 war es dann endlich soweit, als einer der Besten meiner Klasse schloss ich die Ausbildung ab und wurde direkt als Pflegefachkraft/ Altenpfleger vom Pflegewohnzentrum übernommen.

Ich selbst halte meine empathischen Fähigkeiten für eine meiner Stärken

Nach Umstrukturierungen wechselte ich 2012 in eine andere Einrichtung.

Der Start dort war anstrengend und schwierig. Kurz nachdem ich angekommen war, wurden mehrere Teammitglieder auf einen anderen Wohnbereich versetzt und der Wohnbereichsleiter stieg in eine höhere Position auf. Das „Chaos“ war perfekt. Dass dies zu meiner großen Chance werden sollte, konnte ich noch nicht ahnen.

Doch plötzlich sah ich mich dem Angebot gegenüber, den Posten als Wohnbereichsleiter zu übernehmen. Meine Frage an Hausleiterin und Pflegedienstleiterin, ob sie mir das denn zutrauten, beantworteten beide mit einem: „Sonst hätten wir es Ihnen nicht angeboten“. Eine Nacht später war die Entscheidung gefallen.

Was ich anderen mitteilen möchte? Die (stationäre) Pflege ist weit besser als ihr Ruf

Vom Zivildienstleistenden bis in die mittlere Führungsebene – darauf bin ich sehr stolz

Nach meinem ersten Jahr als Führungskraft war ich fast am Ende, da sich eine schwierige Konstellation zwischen verschiedenen Teammitgliedern ergeben hatte. Durch personelle Veränderungen stabilisierte sich das Team jedoch zusehends und es wurde ruhiger. Im September 2017 konnte ich die Fortbildung zum Wohnbereichsleiter abschließen und bin nun sehr glücklich auf dieser Position. Es gab und gibt immer wieder schwierige Situationen, aber durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Hausleitung und mir und dem Team des Wohnbereichs haben wir noch jede Herausforderung gemeistert.

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    Jenny Wolter

    Für Andere da zu sein!

    Pflege bedeutet für mich, für andere da zu sein! Zu wissen, dass es Menschen gibt, die mich brauchen und dafür dankbar sind. Seht mit mehr Verstand in die Welt. Wir werden alle irgendwann nicht mehr allein für uns sorgen können – und brauchen dann Hilfe.

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    Diana Wegner

    Mit Freude und Hamonie

    Jeder Tag ist ein neuer Tag und beginnt anders als der andere. Mich treibt an, etwas Gutes zu tun und das tut meiner Seele gut. Und so kann ich meine positive Ausstrahlung auf die pflegebedürftigen Menschen übertragen.

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    Marcel Gewinnus

    Sich fürsorglich kümmern, wenn andere wegsehen.

    Urteile nicht zu schnell, jeder hat seine Geschichte. Kommunikation miteinander statt übereinander. Einander zuhören und Kritik annehmen können.

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    Dynamisches Duo

    Dynamisches Duo - zwei starke Frauen mit unerschütterlichem Vertrauen.

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    Jan Krause

    Es ist vielmehr das Lachen und das Danke

    Die Welt etwas besser machen und denen einen schönen Lebensabend ermöglichen, die es selbst nicht mehr können.

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    Nicole-Janine Kowalewski

    Lebensmut zu geben ist einfach unbezahlbar

    Einem Menschen neuen Lebensmut zu geben ist einfach unbezahlbar. Man bekommt so viel Herzenswärme zurück, das ist unglaublich schön und mit Worten nur schwer zu beschreiben.

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    Odette Böhme

    In einem tollen Team arbeiten

    Durch die Pflege habe ich erfahren, dass sich handwerkliches Geschick, Kreativität, Einfühlungsvermögen und Hingabe an die Arbeit zur Zufriedenheit mit sich selbst verbinden lassen.

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    Nadine Lorenz

    Schön, wenn die Senioren lächeln

    Es ist so schön, wenn die Senioren einen schönen Tag bei uns verbringen und sie lächeln, wenn sie wieder nach Hause gebracht werden.

  • Titelbild der Seite 'Marion Petersdorf'

    Marion Petersdorf

    Der Pflegeberuf kann mit Geld gar nicht aufgewogen werden

    Ich habe beruflich so einige Umwege hinter mir und fand nie das Richtige. Als dann meine geliebte Oma schwer krank wurde, habe ich mich bis zu ihrem Tod um sie gekümmert. In dieser intensiven Zeit entdeckte ich meine wahre...

  • Titelbild der Seite 'Sabine Giese'

    Sabine Giese

    Der Zusammenhalt im Team macht vieles einfacher

    Meine Arbeit zeigt mir jeden Tag, wie kostbar und einmalig mein Leben ist ...

  • Titelbild der Seite 'Katherina Wittig-Marth'

    Katherina Wittig-Marth

    Wer selbst pflegt, weiß, wie bedeutungsvoll diese Arbeit ist

    Ich habe beruflich so einige Umwege hinter mir und fand nie das Richtige. Als dann meine geliebte Oma schwer krank wurde, habe ich mich bis zu ihrem Tod um sie gekümmert. In dieser intensiven Zeit entdeckte ich meine wahre...

  • Titelbild der Seite 'Manuel Voss'

    Manuel Voss

    Mit dem Herzen zu sehen bedeutet für mich, Empathie und Verständnis aufzubringen

    Es gibt so viele schöne Situationen im Arbeitsalltag. Wenn man bereit ist und den Sinn dafür hat, diese zu sehen und anzuerkennen, dann hat man in der Altenpflege seine wahre Berufung gefunden.

  • Titelbild der Seite 'Ilse Hotz'

    Ilse Hotz

    Gute Pflege bedient sich aller Sinne

    Wichtig ist, sich und den Wünschen des Gegenübers zu vertrauen.

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    Steffi Rackwitz

    Ich möchte Menschen pflegen – und nicht Beine oder Krankheiten

    Ich kenne das Pflegewohnzentrum schon seit 23 Jahren. Ich bin dort sozusagen groß geworden, habe mich mit dem Unternehmen entwickelt und bin mit ihm gemeinsam gewachsen. Das Schönste an meinem Arbeitsleben? Ich fühle mich in meiner Arbeit geschätzt …

  • Titelbild der Seite 'Lucienne Smolibowski'

    Lucienne Smolibowski

    Zusammenhalt, Vielfältigkeit, Freude

    Bevor ich damals mein Studium begann, habe ich einige Jahre als Altenpfleger gearbeitet und den Job sehr gerne gemacht. Es ist ein vielseitiger Beruf. Menschen bringen Biografien mit, die manchmal schwierig sind, manchmal schön – und vor allem spannend....

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